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Alizee, orientalische Tänzerin und Dozentin für orientalischen Tanz im Emsland und Frau Angelika Roelofs, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lingen, haben sich (vor gar nicht so langer Zeit) dazu entschlossen in diesem Jahr das 1. Emsländische Orient-Festival zu veranstalten. Alizee entdeckte vor Jahren durch Ägyptenaufenthalte ihre Liebe zur morgenländischen Kultur und dem orientalischen Tanz. Nach vielen Jahren der Ausbildung bei verschiedenen namhaften Dozenten bereichert sie seit 2001 die unterschiedlichsten Festlichkeiten mit orientalischen Tanzdarbietungen. Seit 2003 unterrichtet sie tanzbegeisterte Frauen, Teenager und Kinder und bietet, neben wöchentlichen Kursen auch Workshops und Seminare an. Jüngst hat sie den Verein "Orient-Freunde Emsland" ins Leben gerufen, welcher sich der Förderung und Integration orientalischen Brauchtums und Kultur in die Emsländische Kulturlandschaft verschrieben hat. Frau Angelika Roelofs befand das Motto und das besondere Datum der Veranstaltung − das 1. Emsländische Orient-Festival findet am Weltfrauentag statt − als gute Plattform, Menschen auf die Belange benachteiligter Frauen und Mädchen in der ganzen Welt aufmerksam zu machen. Dafür setzt sie sich Tag für Tag in ihrem Beruf ein ... und deshalb hat sie sich ohne lange zu überlegen dazu entschlossen, die Austragung dieses Festivals mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen. Wieso ein Orient-Festival? Ein sehr einschneidendes Erlebnis lieferte Alizee die Idee zum Festival: Bei Ihrem letzten Ägyptenaufenthalt wurde sie, bei dem Ziel Land und Leute kennen zu lernen, mit dem Elend der Menschen außerhalb des Tourismus konfrontiert. Diese reale Welt soll den Urlaubern eigentlich verborgen bleiben. Abseits der Touristen-Hochburgen begegnete sie in dunklen, schmutzigen Gassen kranken, zum Teil verstümmelten traurigen und hilflosen Menschen. Viele davon junge Mädchen und Frauen. Sie war schockiert und fragte ihren Mann, wie man diesen Mädchen und Frauen helfen könne. Gemeinsam überlegten sie, dann gab er ihr die Anregung, indem er sagte: „Du liebst dieses Land und seine Kultur, Du tanzt ihre Tänze, nutze das, um Gutes zu tun!“ So entstand die Idee, ein großes orientalisches Fest zu veranstalten, eine kleine morgenländische Erlebniswelt für Jedermann zu erschaffen und den Erlös dieser Veranstaltung den jungen Frauen und Mädchen mit Hilfe von UNICEF, terre des femmes und amnesty international zu gute kommen zu lassen. UNICEF lieferte dann in der Vorweihnachtszeit mit ihrem Fotowettbewerb und dem Gewinnerfoto der amerikanischen Fotografin Stephanie Sinclair: "Die unglückliche Kindsbraut" das Thema Kinderhochzeiten in den islamischen Ländern und damit das präzise Spendenziel. Gesagt − geplant − getan ...! Dank der hilfreichen Unterstützung durch Frau Roelofs, die mit Rat, Tat, kreativen Ideen und Inspirationen die Planung und Durchsetzung unterstützt hat, soll es nun stattfinden:
das 1. Emsländische Orient-Festival
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